m-mediation
 Kanzlei für Mediation und Konfliktcoaching ­

Vertrags­gestal­tung

Sehr gerne arbeite ich als sachkundige Rechtsanwältin für Sie gerichtsfeste, juristische Verträge aus. Die Kosten für die Ausarbeitung eines Vertrags richten sich nach der anwaltlichen Gebührenverordnung (RVG) und bemessen sich an der Höhe des jeweiligen Gegenstandswertes.


•    Eheverträge

Ein Ehevertrag kann sinnvoll sein, wenn die gesetzlichen Vorschriften nicht gut passen und man die Folgen der Ehe individuell regeln möchte. Das heißt in einem Ehevertrag können die gesetzlichen Regelungen zu Güterstand, Unterhalt und Versorgungsausgleich abgeändert oder ausgeschlossen werden, sofern sie nicht sittenwidrig sind. In den meisten Fällen dient der Ehevertrag dazu, den Zugewinnausgleich zu vermeiden und stattdessen eine Gütertrennung zu vereinbaren. Eventuelle spätere Unterhaltsforderungen und die Versorgung im Alter können sinnvoll und zukunftssicher mit einem Ehevertrag geregelt werden. Besonders sinnvoll ist ein Ehevertrag für Doppelverdiener in einer Ehe ohne Kinder und für Ehepaare mit ungleichen Einkommen. Den Regelungen müssen stets beide Partner zustimmen. Ein Ehevertrag kann sowohl vor als auch nach der Eheschließung aufgesetzt werden. In der Praxis ist es jedoch ratsam, einen solchen Vertrag zu einem Zeitpunkt zu schließen, an dem noch gar nicht an eine etwaige Scheidung gedacht wird – also in einem Moment, in dem beide Seiten noch an fairen Reglungen für den Fall einer Trennung interessiert sind.


Damit der formbedürftige Vertrag wirksam ist, müssen Sie immer zu einem Notar, der den Vertrag final beurkundet.



•    Scheidungsvereinbarungen

Eine Scheidungs(folgen)vereinbarung ist ein Vertrag zwischen scheidungbereiten Ehegatten, in dem Regelungen für eine Scheidung getroffen werden, die einen Rosenkrieg in aller Regel vermeiden. Der weitere Vorteil einer Scheidungsfolgenvereinbarung besteht darin, dass für die Zeit unmittelbar nach der Trennung oder Scheidung die wirtschaftliche Existenz der Eheleute kalkulierbar und damit der „Kampf um das finanzielle Überleben“ deutlich entschärft wird. Die Ehegatten einigen sich über das Sorgerecht, regeln den Kindesunterhalt, einigen sich über die Verteilung des Vermögens und Hausrates (Zugewinnausgleich). Analog zum Ehevertrag muss auch sie notariell beurkundet werden, um vor Gericht wirksam zu sein. Die Vereinbarungen dürfen ebenfalls nicht gegen gesetzliche Vorgaben und die guten Sitten verstoßen.


Wird eine Scheidungsfolgensache nicht im Einvernehmen geregelt, muss dies vom Gericht geregelt werden.
Jede strittige Folgesache, die nicht einvernehmlich in einer Scheidungsfolgenvereinbarung geregelt wird, verlängert die Dauer einer Scheidung und sorgt für höhere Scheidungskosten!




Bei Bedarf können Sie mich gerne kontaktieren oder gleich online einen

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